Disziplin im Dojo

Das Dojo ist eigentlich eine Meditationshalle. Jeder muss sich daher so benehmen, wie es dem Geist einer Kulturstätte entspricht.

Vor Beginn und nach Ende der Übungsstunde wird nach einigen Minuten der Konzentration (Za-zen) gemeinsam im Knien gegrüßt.
Beim Betreten und Verlassen der Matte bringt man einen Judo Gruß.

Jeder Judoka soll auf der Matte einen Judogi tragen. Der Gürtel muss vorschriftsmäßig gebunden werden.
Die Matte darf nur mit bloßen Füßen betreten werden. Außerhalb benutzt man in jedem Fall seine Judoslipper (Zori).

Das Wort des Übungsleiters muss befolgt werden!

Er hat das Recht, jeden aus dem Dojo zu weisen, der sich nicht in die Disziplin einordnet.

Beim Erklären des Übungsstoffes lassen sich die Judoka auf ihr linkes Knie nieder.
Ein Judoka, der nicht arbeitet, setzt sich still im Judositz (Sei-za) an den äußersten Mattenrand.

Wenn man mit einem Partner üben will, macht man vor ihm eine Verbeugung im Stand (Ritsu-rei). Bei großen Ereignissen grüßt man im Knien (Za-rei).

Das größte Prinzip des Judo liegt in gegenseitiger Freundschaft und Hilfsbereitschaft (Jita-kyoei). Dieses Prinzip muss jeder über sein ganzes Judostudium stellen!

Quelle: DDK